Landung auf einem Ausweich-Flughafen mit deutlichen Zeitverzögerungen, haben Passagiere Anspruch auf Erstattung

Wie das Amtsgericht Frankfurt entschied, steht Passagieren eine Ausgleichszahlung zu, wenn sie von einem Ausweich-Flughafen zu ihrem ursprünglichen Ziel gebracht werden müssen und verspätet sind (Aktenzeichen 29 C 1297/12 [46]). In dem konkreten Fall hatte der Kläger einen Flug von Gran Canaria nach Frankfurt gebucht. Der Abflug auf der Insel verspätete sich. Wegen des Nachtflugverbots in Frankfurt musste die Maschine daher in Köln landen.

Die Passagiere mussten per Bus nach Frankfurt gebracht werden, wo sie mit einer Verspätung von insgesamt fünf Stunden ankamen. Die Kläger verlangte eine Ausgleichzahlung in Höhe von 400 Euro. Das Geld stehe ihm zu, wie das Gericht entschied. Der Flug sei nicht planmäßig verlaufen. Zwar seien die Gründe für die Abflugverspätung auf Gran Canaria unbekannt. Doch bei der Berechnung der Verspätung sei die Ankunft am ursprünglichen Zielort relevant.

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