DAS BUNTE PROGRAMM DES 37. PALÉO

Sting, The Cure, Manu Chao, Lenny Kravitz, David Guetta, Justice, Garbage, Franz Ferdinand, Stephan Eicher, Rodrigo Y Gabriela, Roger Hodgson, Bénabar, Bloc Party, Hubert-Félix Thiéfaine, Groundation, Thomas Dutronc, Natacha Atlas, The Kooks, Maxim Vengerov & Camerata Menuhin – Paléo gibt heute das bunte Programm seiner facettenreichen 37. Ausgabe zwischen Rock, Electro, Chanson und World Music bekannt. Das Village du Monde geht im Nahen Osten vor Anker und leuchtet dessen musikalischen Reichtum aus. Die Tickets und Abonnements sind ab Mittwoch, 25. April um 12.00 Uhr erhältlich auf www.paleo.ch und an den üblichen Vorverkaufsstellen.

Hinter den monumentalen Eichen Sting, The Cure,Manu Chao, Lenny Kravitz oder Garbage, verbirgt sich ein Wald von grossartigen KünstlerInnen. Und dieser Wald ist zunächst englisch! Die überbordende Energie von Bloc Party, der markige Pop-Rock der Kooks, der süffige Saft der Kills und die Sixties-Eleganz von Miles Kane schützen mit ihren Blättern die vielversprechenden Sträucher und jungen Sprossen, die mit Sicherheit am Festival ihren Platz an der Sonne erobern werden: von Bon Iver und seinem waldigen Pop über die tief im Boden des psychedelischen Folk verankerten Warpaint, den mal verhaltenen, mal orchestralen Folk von Other Lives, das verblüffende Songwriting von Kurt Vile & The Violators in den Spuren von Dylan, Springsteen und Young oder den von den Beach Boys getränkten Mathe-Rock der erstaunlichen Schweizer Honey For Petzi bis zu Hanni El Khatib und seiner Rückkehr zu den Blues-Ursprüngen des Rock fordern unzählige Düfte zu Entdeckungsreisen auf. Frankreich präsentiert uns dieses Jahr eine breite Palette von Rock-Know-how mit allen voran Dionysos und seiner Rock-Oper, dem Weltraum-Electro-Rock von M83 oder dem Zigeuner-Swing von Caravan Palace. Aber auch den spielerischen Lo-fi—Knospen von GaBLé, dem aufgestellten Pop-Rock von Skip The Use und dem Punch von Rover. Keineswegs in ihrem Schatten stehen die im In- und Ausland äusserst erfolgreichen SchweizerInnen: 77 Bombay Street, die Pop-Folk-Hits am Laufmeter produzieren, das brillante Folk-Duo Boy oder Anna Aaron mit ihrem beseelten Rock-Songwriting sind nur ein paar Muster einer viel umfassenderen Baumschule, deren Geheimtipps die Namen Peter Kernel, Monoski, Widdershins, The Deadline Experience oder mmmh! tragen.

Die Abende dürften heiss werden, denn neben den elektronischen Lokomotiven David Guetta und Justice werden die Bühnen auch unter dem Ansturm der kraftvollen Beatmakers Chinese Man aus Marseille, dem House-Techno von Agoria und der zwischen HipHop und Electro hin und her pendelnden Turntablists C2C ins Beben geraten. Nicht zu vergessen sind auch die erfinderischen Eidgenossen Buvette – Electro-Beach-Pop, Xewin – Electro-Dancefloor, The Phat Crew– Electro-Trash oder Shake it Maschine– Techno-Dubstep.

Bénabar ist einer der Künstler, der mit dem Festival gross geworden ist und tritt bei jedem Besuch auf einer imposanteren Bühne auf. Heute gehört er zu den Grössen des Chansons und teilt sich dieses Jahr die Ehre mit dem berühmten Hubert-Félix Thiéfaine in Höchstform, Thomas Dutronc und seinen fein ziselierten Zigeuner-Chansons, der eleganten Camille, dem klassischen Dominique A zwischen Rock und Chanson mit Gehalt oder auch Brigitte, der nouvelle vague des Genres in Form eines schrägen Duos.

Der Reggae wird dieses Jahr stolz vertreten durch die Roots-Kalifornier Groundation, die sensationelle Hollie Cook in einer Dub-Variante und Raggasonic, die im reinsten Raqgga-Stil ihr Comeback geben. Irma und Imany ihrerseits bauen zarte Brücken zwischen wiegenden Rhythmen und Folk-Songwriting. Zusammen mit dem Rapper OrelSan und seinen einschlägigen Hits vervollständigt der HipHop den Groove-Teil des diesjährigen Programms: der französische Rap alter Schule 1995, Theophilus London, der den New Yorker Rap mit The Smith oder Kraftwerk aufklärt, A State of Mind und ihr Rap mit Seventies-Funk-Blechmusik, der Afro-Pop von Blitz The Ambassador oder die libanesisch-schweizerische Rapperin La Gale mit ihrem Vintage-Electro-Stil.

Der Nahe Osten, 10. Village du Monde

Nach Reisen quer durch die verschiedenen Kulturen der Welt macht das Village du Monde 2012 zu seinem zehnten Geburtstag Halt im Nahen Osten vom Iran zum Irak, von Palästina über Israel und Syrien zum Libanon, der Türkei und Ägypten. Auf dem musikalischen Menü dieses Jahres stehen Tradition, Electro, Jazz, Rap und Rock. Wie gewohnt, und dennoch neu bringt Natacha Atlas die Musiken aus Orient und Okzident einander näher, während das Trio Joubran mit seinen Oud-Herstellern und -Virtuosen die Tradition der arabischen Musiken weiterführt. Zum Village du Monde gehört aber auch die Moderne, jene der Balkan Beat Box und ihrer spannungsgeladenen elektronischen Musik oder jene des ausgefallenen Syriers Omar Souleyman. Auch zwei berühmte Jazzmen ehren uns mit ihrem Besuch: Ibrahim Maalouf und Avishai Cohen. Daneben kommen auch der Pop-Rock von Mashrou’ Leila und das Sonderprojekt Jack Is Dead & son Orchestre Iranien, das Bluesy-Rock mit den traditionellen iranischen Klängen verbindet, auf die Asse-Ebene, um eine elektrische Facette des Village vorzustellen. Als Apostel des Friedens zwischen den Völkern geben die palästinischen Rapper DAM ihre Punchlines in einem orientalisierten HipHop zum Besten.

Maxim Vengerov, der Mann mit der Stradivari

Als grosses Ereignis des Festivals spielt Maxim Vengerov, der neue Berater der International Menuhin Music Academy in Coppet, am Sonntag auf seiner mythischen Violine drei Werke für Streichorchester von Tschaikowski, Massenet und Ravel und dirigiert dabei gleichzeitig die Camerata Menuhin.

Zum Schluss dieser Übersicht ein fröhliches Lächeln mit den Humor-Darbietungen von Kev Adams, der Air comédie musicale der Spinner von Airnadette und “Les Franglaises”, den wörtlichen und umwerfend komischen französischen Übersetzungen der angelsächsischen Rock-Standards durch Les Tistics.

Alle Infos auf www.paleo.ch

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