DAS 36. PALÉO SPRÜHT FUNKEN

Paléo verrät das Programm einer stürmischen 36. Ausgabe mit Highlights wie Jack Johnson, James Blunt, The Chemical Brothers, The Strokes, Robert Plant, Portishead, PJ Harvey, Eddy Mitchell, Jamel, Jean-Louis Aubert, Cali, Katerine, Patrice und The National. Diese grossen Namen werden würdig begleitet von spannenden Entdeckungen von nah und fern. Die Karibik ist zu Gast in einem bunten, mit den Musiken und Aromen dieser Region geschmückten Village du Monde. Die Tickets und Abonnements sind ab Mittwoch, 13. April um 12.00 Uhr auf www.paleo.ch und an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Mit dem einschmeichelnden englischen Pop von James Blunt, dem Folk-Pop-Surfer Jack Johnson aus Hawai, dem klanglichen und visuellen Gedröhne der The Chemical Brothers, The Strokes, die den Rock 2000 gerettet haben, der gewaltigen Legende Robert Plant & The Band of Joy, den unvergesslichen Hits von Eddy Mitchell, dem ätzenden Humor von Jamel, der ungeschmälerten Energie von Jean-Louis Aubert, der wilden Zartheit von PJ Harvey oder der berauschenden Klasse von Portishead strotzt das Programm 2011 vor Stars von heute, ohne jedoch die von morgen zu vergessen.

Ohne Rock geht nichts ab

In dieser 36. Ausgabe nimmt er einen Ehrenplatz ein. Neben den New Yorkern The Strokes, die den Erfolg schlicht und einfach abonniert haben, treffen wir die Soft-Rock-Anhänger The National mit der abgrundtiefen Stimme und das Genie Zach Condon, den Leader von Beirut mit seiner blechmusikalischen Neuinterpretation des amerikanischen Folk. Die schrägen Franko-Kanadier Les Cowboys Fringants reissen das Publikum mit in ihre aufgestellte Trance, während der neue englische Schwarm Pulled Apart By Horses mit seinem von At The Drive In angehauchten Garage auch die verstopftesten Ohren gründlich säubert. Die seit ein paar Jahren hoch im Kurs stehenden psychedelischen Abstecher gewinnen Gestalt rund um die Pop-Neigungen der Australier Tame Impala, während der elementare Rock der jungen, ein wenig an Patti Smith erinnernden Anna Calvi oder der Beach-Pop von Avi Buffalo beweisen, dass im Lande des Rock noch einige Parzellen zu erkunden sind. Im Register Indie-Rock erwarten uns das genferisch-englische Projekt Mama Rosin & Hipbone Slim, das der reinste 90er-Tradition verpflichtete Waadtländer Trio Ventura und Sheila She Loves You, die Basler Jungs im Stil von The Cure. Der geniale Genfer Komponist und ehemalige Dead Brother Pierre Omer interpretiert seine von Rock und Americana inspirierten Kleinode.

Einmal Folk, immer Folk! Cocoon oder The Bewitched Hands sind die würdigen französischen Vertreter einer sich unablässig erneuernden Szene. Die neu im Rampenlicht stehende hinreissende Interpretin Irma bezaubert uns mit ihrem Folk, ganz zu schweigen von Yael Naim mit dem von ihr gestalteten Traumreich und ihren zarten Melodien und der Zürcher Pop-Folk-Multiinstrumentalistin Fiona Daniel. Als sowohl düstere als auch funkelnde Goldschmiede bezaubert uns AaRON mit kleinen Pop-Rock-Kleinoden, beim australischen Duo Angus & Julia Stone sind es Süssigkeiten. Das franko-finnische Duo The Dø schmückt die Asse mit ihren Pop-Folk-Edelsteinen, während der Reggae-Soul-Folk Künstler William White aus der Schweiz und Barbados den Freitagabend auf der Grossen Bühne eröffnet.

Bei dem von Paléo Festival Nyon, les Nuits Botanique (BE), les Vieilles Charrues (FR) und Couleur Café (BE) gemeinsam produzierten Projekt Congotronics vs Rockers, das als Schweizer Exklusivität gezeigt wird, treffen sich die kongolesischen Tradi-Mods-Legenden Konono N°1 und Kasai Allstars auf der Bühne mit der Creme aus Rock und Electro, darunter den Amerikanern Deerhoof und den Belgiern Girls in Hawaii, zu einer Entdeckungsreise zwischen traditionellen Musiken, Rock und Electro.

Die elektronische Musik hinter der Big Beat-Lokomotive The Chemical Brothers gibt sich bisweilen explosiv und tänzerisch wie beim jungen Belgier Stromae oder bei den Italienern Bloody Beetroots Death Crew 77, bisweilen als raffinierte Klangreisen bei den bemerkenswerten Pionieren Portishead und dem Post-Kraut von Beak>, dem Side-Project der Portishead-Säule Geoff Barrow. Oy, die in Zürich wohnhafte Elektronikerin und Sängerin von Filewile, stellt ihre verblüffenden und liebenswürdigen Kompositionen vor.

Im Kapitel französisches Chanson hat Paléo die Ehre, Monsieur Eddy Mitchell zu empfangen, der nach dem traditionellen Feuerwerk auf der Grossen Bühne – im Chor mit dem Publikum – das Festival abschliesst. Der unorthodoxe und zutiefst liebenswürdige Katerine führt uns auf eine erstaunliche und wunderbar dadaistische Reise, während die hochsensiblen Künstler Cali und Zaz das Publikum mit ihrem ebenso liebenswürdigen wie beissenden Esprit bezaubern. Bei den noch unbekannteren KünstlerInnen können wir uns vor allem auf Camélia Jordana und ihre Stimme mit dem erstaunlichen Timbre und Florent Marchet mit seinen feinziselierten Pop-Melodien freuen.

Groove in der Mehrzahl

Mal Electro, mal Old School, immer erfinderisch – der HipHop tritt in vielfältigen Gestalten auf: Soprano, ehemaliges Mitglied der Psy 4 De La Rime und sein mit Electro gespritzter vulkanischer Rap, Solillaquists of Sounds mit ihrem Afrobeat-Electro-Rock-Wirbelsturm oder Pigeon John, das Wunderkind, das die strengen Regeln des HipHop durchbrochen hat und wie kaum jemand mit Soul-, Rock- oder Pop-Einflüssen spielt. Das Programm wird ergänzt durch den Slam-HipHop der Trip In aus Nyon. Auch der Reggae kommt voll zum Zug mit Patrice und Pop-Einflüssen, Tarrus Riley, dem aufsteigenden Stern in der neuen Generation, und Queen Ifrica & Tony Rebel, den VertreterInnen eines Reggae, der die Wurzeln der Bewegung verewigt und von dem sich auch die Lausanner Afrobeat-Gruppe Professeur Wouassa inspirieren lässt.

Das Village du Monde geht in der Karibik vor Anker

Die Karibik, der diesjährige Ehrengast des Village du Monde, ist ein wahrer Schmelztiegel von Kulturen als Frucht der aufeinanderfolgenden Kolonisierungen. Hinter den Wunden der Geschichte entdecken wir ein einzigartig reges künstlerisches Schaffen, das uns nach Kuba, nach Jamaika, nach Haiti, nach Trinidad-Tobago, in die Dominikanische Republik, nach Guadeloupe, nach Kolumbien, nach Mexiko und nach Puerto Rico führt.

Afrocubism, das Projekt der Begegnung zwischen kubanischen und malischen Musikern, sollte von Wim Wenders verfilmt werden. Doch aufgrund von Visa-Problemen gelangten die Malier des Castings nie nach Kuba, und der Filmemacher musste sein Vorhaben aufgeben. Als grossartiger Plan B entstand dann der weltberühmte Dokumentarfilm „Buena Vista Social Club“. Nachdem die administrativen Schikanen überwunden sind, ist es heute Zeit zum Nachholen des grossartigen Treffens auf der Bühne.

Die auf Reggaeton, Drum’n’Bass, HipHop und Dancehall versessenen Calle 13 sorgen zusammen mit Boukman Eksperyans und Admiral T dafür, dass das Village frech mit urbanen Sounds gewürzt wird. Zu den mythischen Symbolen gehören der unvergleichliche Jazz-Pianist Chucho Valdés, die Soca-Diva Calypso Rose und Los Van Van, die den Songo neu mit Percussions modelieren. Die Vielzahl der Einflüsse zeigt sich insbesondere auch in der Salsa-Fusion von Raul Paz oder bei The Creole Choir of Cuba mit seinen haitianisch inspirierten Stimmharmonien. Kolumbien verkörpert diesen Abwechslungsreichtum mit den Multikultis Bomba Estéreo oder Choc Quib Town und vor allem mit Systema Solar, der aktuellen Sensation, deren Soundsystem Electro, Dub und Rap hemmungslos miteinander vermischt.

Der Sonntag im Zeichen von Humor und Emotion

Für das klassische Konzert vom Sonntag interpretiert das Ensemble vocal et instrumental de Lausanne (EVL) unter der Leitung seines Gründers Michel Corboz das Requiem von Gabriel Fauré (Solisten: Nathalie Gaudefroy, Sopran / Christian Immler, Bariton) und als Vorprogramm Auszüge des Dixit Dominus von Georg Friedrich Händel. Dieses Konzert markiert das 50jährige Jubiläum des EVL.

Am gleichen Abend darf auch gelacht werden mit dem kleinen Genie Jamel, das – scheinbar ohne Absicht – das Publikum mit Sicherheit aus der Reserve locken wird.

Für diese 36. Ausgabe hält die Organisation eine letzte Überraschung bereit, die in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden sollte.

Alle Infos auf www.paleo.ch

Die vollständige Pressemappe, die Medienmitteilungen, die Biografien und die HD-Fotos der KünstlerInnen sind sind auf www.paleo.ch erhältlich nach Einloggen in der Pressezone.


Die Tickets und Abonnements sind ab Mittwoch, 13. April um 12.00 Uhr (Vorzugstarife bis zum 30.04) auf www.paleo.ch sowie an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

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