Das Konzert in Herning am 07.07.2009:

manche Amateure schreiben besser als die Profis, hier von connect.de

Kurzfristig eine Mitfahrgelegenheit, kurzfristig eine Karte für den Pit, kurzfristig einen halben Tag frei bei der Arbeit. Viel besser kann es im Vorfeld eines Konzerts ja gar nicht laufen. Und so war die Anreise mit racin und melissa auch schön entspannt, sieht man mal davon ab, dass eine gewisse Dame zunehmend unruhiger wurde, je weiter sich der Uhrzeiger in Richtung 18 Uhr (Einlass) bewegte …
Einlass eigentlich extrem entspannt, hätte ich nur eine andere Schlange gewählt. Während nämlich rechts und links von mir alles extrem flott ging, stand ausgerechnet vor mir eine Frau, die ihren halben Hausstand dabei hatte, der natürlich aufwendig und minutenlang kontrolliert wurde. Da hieß es: Tief in den Bauch atmen und Ruhe bewahren. Einmal drin, konnte aber ein guter Platz am äußersten rechten Steg gefunden werden, den Bruce dann auch zweimal besuchte. Und, ja, ich gestehe: Ich habe seine Jeans berührt…

Kühl war’s, aber der Regen, der uns auf der Hinfahrt schon Schlimmstes befürchten ließ, blieb aus und Dank sehr netter (in meinem Fall) Erstbegegnungen mit Luxus (und Frau/Freundin, auch hier im Forum??) und youngstown1982 ging es dann Punkt 20.18 Uhr mit irgendeinem dänischen Folkslied (nehme ich mal an) los. Die Setlist kann ja jeder nachlesen und hatte für mich jede Menge Höhepunkte zu bieten. Allen voran „Rosalita“, einfach ein Hammerstück, das mich immer direkt in die 70er zurückbeamt. Dann „Johnny 99“ in der besten (= druckvollsten) Version, die ich jemals gehört habe. „Promised Land“, mein absoluter Lieblingssong aller Zeiten und denkbaren Welten, der zwar fast immer gespielt wird – aber das muss auch so sein!!! „Mony Mony“ als Mitmachnummer, „I’m on fire“ (die Gewissheit, ich habe alles richtig gemacht, hierher zu fahren), „Hard Times“ (für mich DIE Entdeckung dieser Tour, eine Wahnsinnsnummer, die mich wehmütig an die Seeger Session Tour denken lässt) und und und.
Stimmungsmäßig verlief sich das auf dem großen Feld zwar etwas, aber andererseits: Was kümmert mich, was die 30.000 hinter mir machen? Bruce war jedenfalls bester Stimmung und 2 Stunden 50 Minuten mit spürbarer Freude dabei.

Zurück hingen wir zwar erstmal ne knappe Stunde auf dem Parkplatz rum (da ging weder vor noch zurück was), aber auf der Rückfahrt gabs speziell mit Barefoot Girl ne Menge zu erzählen und zu diskutieren. Vom Schlafen vor der Halle über Bob Dylan, Woodstock und Mainstream-Pop wurde einiges „abgearbeitet“. Da verging die Zeit tatsächlich wie im Flug.

Alles in allem: Ein schöner Tag mit netter Begleitung. Da fiel auch kaum ins Gewicht, dass nach 2 ½ Stunden Schlaf schon wieder der Wecker klingelte.

Einen ganz speziellen Dank an racin, der uns so extrem entspannt und routiniert durch die Gegend kutschiert hat!

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