Die EM ist im Anmarsch – einige wichtige Slangbegriffe aus A/CH

Schweizer ABC

Eine Sammlung von DER STANDARD in progress: So ratschen die EidgenossInnen über Aagoal, Beizer und Eiertätsch

T wie tämpälä, also sich Zeit lassen, soll man nicht, zumal wenn der Tätschmeischter, also der Chef, ein Teigaff, ein Neugieriger ist. Da empfiehlt es sich, vor dem Büro des Totsch (Deppen) tifig zu tüüssälä – eilig, aber leise zu gehen.

Schisshasen, also ängstliche Menschen, finden bald was schitter (bedenklich), und ein Säuniggel (Schweinehund) ist geübt im sauä (verschmutzen). Abgesehen davon kann sändälä (im Sand spielen) sehr sauglatt (lustig) sein.

R kommt definitiv nach Q wie der stets männliche Quadradsploderi. Aber auch eine Ratschbäse kann, zumal wenn sie eine Riibiisä (Streitsüchtige) ist, so dumm daherschwätzen, dass man Ranzä-pfiife (Bauchweh) bekommt.

Plodärä (schwatzen) und pfuttärä (schimpfen) tun Fußballfans gerne, wenn sie sich preichä (treffen). Aber vorsicht, ein Pfnüsäl (Schnupfen) ist keine Pfupf (Kleinigkeit) und flott aufgerissen in all dem Puff (Durcheinander).

Oppädiä (hin und wieder) geht es obsi (aufwärts), öppädiä nicht. Und nicht nur wenn öppis (etwas) oder öpper (jemand) obä inä (von oben) kommt, sollte man oordäli, also ziemlich im Sinne von anständig sein. So öppä (ungefähr).

Nastüechli (Taschentuch), Näscht (Bett), Nuggi (Schnuller), nidsi (abwärts) und nää (nehmen) sind mit N beginnende Worte. Nicht, dass da nömiä (irgendwo) ein Zusammenhang herzustellen wäre. Macht ja nüüt!

M wie Maitli, Maitschi, Modi, all das steht für das Mädchen, ganz egal, ob es Müntschis (Bussis) verteilt oder nicht. Im Stall wiederum stehen Moorä, das Schwein, und Muni, der Stier. Mundharmonika? Na klar, Muuloorgälä!

L wie Löcherbecki, also das Küchensieb, hat immer Saison. Ein Luuszapfä ist ein schlaues Kind, und es gibt Schlimmeres, als nach Niederlagen zu lätschä, zu weinen.

K wie karisierä, also flirten, ist bei der EM eher angesagt als kiflä, das schimpfen oder zanken bedeutet. Und kniebäl heißt übrigens müde, so kurlig (eigenartig) das klingt.

I wie iiluägä, also chancenlos, sind Österreichs EM-Fersler nicht. Da soll man sich nicht innä ghaiä, also täuschen lassen. Nur ein Joggel glaubt das, womit das J auch erledigt wäre.

H wie Höbürzu ist der Purzelbaum. Er ist nie “hüst und hot” (richtungslos). Dafür ist es “Hans was Heiri” oder ganz egal, ob man Ziehharmonika oder Handörgäli sagt.

G wie grüezi, denn so grüßen sie, ob der Glünggi (Halunke), der Glüschtälär (Lustmolch) oder der gmögige (sympathische) Schweizer. Der ist weit in der Überzahl.

F wie füdliblutt heißt splitterfasernackt, ganz ohne feckä (foppen). Auch manche Flättärä (Ohrfeige) vergisst man nicht so rasch, und wieder ist man der Schweiz ein Flärä (großes Stück) nähergerückt.

E wie Eiertätsch, was zwar fußballerische Assoziationen geradezu herausfordert, ballersterisch aber nichts zu bedeuten hat. Es handelt sich schlicht um ein Omelett.

D wie Däubälä, der Wutausbruch, der dem Fan nicht unbekannt ist, zumal wenn die Kicker mehr düüssälä (also schleichen) denn laufen, die Dottelis (Deppen).

C wie Chlööni: Der ewig Jammernde ist auch in der Schweiz kein unbekanntes Wesen. Streit und Zank, also Chädärä, ist weit verbreitet. Wer anderes angenommen hat, ist ein Chlaus, ein Naivling.

K wie karisierä, also flirten, ist bei der EM eher angesagt als kiflä, das schimpfen oder zanken bedeutet. Und kniebäl heißt übrigens müde, so kurlig (eigenartig) das klingt.

I wie iiluägä, also chancenlos, sind Österreichs EM-Fersler nicht. Da soll man sich nicht innä ghaiä, also täuschen lassen. Nur ein Joggel glaubt das, womit das J auch erledigt wäre.

H wie Höbürzu ist der Purzelbaum. Er ist nie “hüst und hot” (richtungslos). Dafür ist es “Hans was Heiri” oder ganz egal, ob man Ziehharmonika oder Handörgäli sagt.

G wie grüezi, denn so grüßen sie, ob der Glünggi (Halunke), der Glüschtälär (Lustmolch) oder der gmögige (sympathische) Schweizer. Der ist weit in der Überzahl.

F wie füdliblutt heißt splitterfasernackt, ganz ohne feckä (foppen). Auch manche Flättärä (Ohrfeige) vergisst man nicht so rasch, und wieder ist man der Schweiz ein Flärä (großes Stück) nähergerückt.

E wie Eiertätsch, was zwar fußballerische Assoziationen geradezu herausfordert, ballersterisch aber nichts zu bedeuten hat. Es handelt sich schlicht um ein Omelett.

D wie Däubälä, der Wutausbruch, der dem Fan nicht unbekannt ist, zumal wenn die Kicker mehr düüssälä (also schleichen) denn laufen, die Dottelis (Deppen).

C wie Chlööni: Der ewig Jammernde ist auch in der Schweiz kein unbekanntes Wesen. Streit und Zank, also Chädärä, ist weit verbreitet. Wer anderes angenommen hat, ist ein Chlaus, ein Naivling.

B wie Beizer, was mit Wirt zu übersetzen ist. Selbiger schenkt in seiner Beiz auch Bätziwasser, also Schnaps, aus. Letzterer kann zu einem ausgewachsenem Balaari führen. Dass dieser Ausdruck für einen Rausch nur in Teilen der Deutschschweiz gebraucht wird, sagt kein Bhaupti (Besserwisser), sondern ein Wissender von der Basler Zeitung.

A wie Aagoal: Klingt nach Toreschießen, hat damit aber nichts zu tun, sondern wird, wie auch Aahäuer, mit “Brotabschnitt” übersetzt. Abgwöhnerli ist ein allerletzter Schluck, aber das nur nebenbei.

.aber am meisten gibt S her
..wil
SIDER tüe die ja gly
SCHUTTE mit irne
SCHEICHE, u “we eine tannegi Scheiche het u Hagebuechigi Strümpf”, de cha de das mängisch
SCHAMPAR glatt (luschtig) sy, we de die SCHÜTTELER übere Rase
SECKLE u sech
ALL SCHISSPOTT eine em andere
SCHLÄMPERLIGE AAHÄNKE (“dä huere Schafseckel!”), dass es
SCHIER kes änd nimmt, u mängisch gseht me wine sone
SPRÄNZEL tuet
SCHPIIDE,
STICH FURZ GALOPP, dere Balle nache u druf tuet
SCHTÜPFE, ganz
SCHTRUB!, vom Oberschtrübschte! Aber mängisch tuet eso nes Spiu o
SÄRBLE, u die
SCHÜTTELER tüe da öppis
SCHNURPFE, ZÄMESCHNURPFE, dasses my fei e chy
AASCHNÄGGELET…

..auso: we am Dach öppis tuet
RÄBLE (rumple), de chasch du lang
RATIBURGERE, was das nöime sigi gsy. Hör jetz uuf
RAUE (jammere), tue lieber zum Schuttmätsch
REIFLE, schüsch chunnsch z’spät, u de bisch de wider
RUMPELSUURIG

PFLUDINASS – wird me im räge, weme
PLÄMPPERLET (langsam isch). de tuet me schnäll emal
PLANGE dernach, mit erne heisse ovo vorem ofe z’
PLEGERE. Aber ufpasse! wede derbii z’ lut musig losisch, tuet der de vilech der nachbuur a d’ dili (oder a d’ wand)
POLE.

1 hoop schwiiz kanada unterhose abela;-)

2 häsch mer en stutz

3 hüt gani aber sicher no furt

4 häsch mer en stei

5 häsch nöd no, bitti, betti, echli meh für mi

6 han hüt no nüt znacht gha, das ghat doch nöd

7 hesch echli welle

und noch vieles, vieles mehr!;-)

1) eiertütsche?

2) ecklige siech?

3) ernststierige chopf?

4) en riese schnurri?

5) en chlöpfte?

6) er isch echli duredreht?

7) es hät recht chlöpft?

8) en riese siech?

9) en ober schnurri?

10) en linke siech?

11) en linke typ?

1 Ein Mensch der gegen seinen Kollegen, gleichzeitig ein Ei, gegen anderen gleichzeitig aufrpallen lässt! Wir mit gekochten Eiern natürlich gemacht und kann zu einer Strafe führen. Gratistrink;-)

2 Unausstehender Mensch

3 Er geht mit dem Kopf durch die Wand

4 Er redet zu viel oder (unwahre Sachen)

5 Ein Drink, das müsst ihr bestellen

6 Er ist ein bisschen verrückt, durchgedreht

7 Es hat recht gekracht (Auto-Unfall, Schlägerei usw)

8 Habe zuviel getrunken und jetzt einen Kater oder einen Mensch, der sehr stark aussieht, ein Kräftiger

9 Einer der zu viel redet

10 Einer der andere über den Tisch zieht (sieht nur seinen eigenen Profitit)

11 Es ist nicht politsch gedacht, (der Linke), er ist ein falscher Mensch!

di schwyz isch s`bäschte Land wos git uf dr wält, chömmr gar nür säge…

Österreicher = [Ööschtriiiicher] = Ösi
deppert = birrrewaich = olle
Bledsinn, Schaas = Saich = Albernheit
Sauerei = s`Puff = Unordnung
ziemlich, gscheit = uhure = sehr
Hacklts was! = finger aussa! = Mach doch mal!
Spinnst?, bist deppat? = gohts no? = Aber hör mal?
Grindigs Beisl = Beiz = Geselliche Kneipe
schau ma moi = go luege = Muss ich mal abklären
hupfn = gumpe = toll springen
?? = Bünzli = Korinthenkacker
gschmackig, guat = gluschtig = lecker
Tabu: Fränkli (echtes No-No, beim Geld hört beim Schweizer jedes Restscherzerl auf)
Obiges lässt sich für den Ersatzschweizer zur Erbauung der Echtschweizer beliebig kombinieren zur Erbauung letzterer… und für Germanen zum mitdenken versuchen.

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